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Futtermischungen

Qualität

Haltbarkeit und Lagerung

Hinweise

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Futtermischungen
  Im Futterhandel findet man div. hervorragend zusammengestellte Fertigmischungen. Einige Futtermischungen wurden aber auch nach ökonomischen Gesichtspunkten zusammengestellt, weshalb die Preisspanne der verschiedenen Mischungen so deutlich auseinander klafft. Die Händler sind oftmals gezwungen, die billigeren und damit zugleich minderwertigeren Saatenmischungen herzustellen, um marktfähig zu bleiben.
Trockene Körnermischungen sollten die Grundlage der Vogelernährung bilden. Selbst die beste Mischfutter-Zusammenstellung kann eine abwechselungsreiche Ernährung, zu der halbreife, gequollene und gekeimte Sämereien, Grünzeug und Obst nicht ersetzen.
Eine ausgewogene Ernährung und auch eine gute Unterbringung in sonnigen, hellen Zimmern oder Volieren sichert eine bedarfsgereche Versorgung mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen.
Qualität
Mischungen und Einzelsaaten müssen qualitaiv hochwertig sein. Das heißt staubfrei, frei von Fremdstoffen wie Steinchen, Ungeziefer oder gar Mäusekot.
Frische und Staubfreiheit kann man relativ einfach testen:
Führt man den unbekleideten Arm in den Futtersack, so darf keine oder nur sehr wenig Hirsekörner oder Spreu am Arm hängen bleiben. Gespinnste lassen auf Mottenbefall schließen, Milben machen sich durch penetranten Geruch sowie mit einer mehligen Substanz im Futter bemerkbar.
Bei Keimfutter und normalem Futter kann der Frischezustand durch einen Keimtest festgestellt werden.
Der Keimtest kann Mittels eines Blattes Löschpapier und einer flachen Schale vollzogen werden. Die zu testenden Körner werden in einer Schicht auf das Löschpapier gelegt. Das Papier wird mit einer Blumenspritze leicht befeuchtet und für die Dauer des Tests feucht gehalten. Nach ca. 2 Tagen sollten sich die ersten Keime zeigen.
Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte das Keimfutter nicht mehr zum Verzehr an die Vögel gegeben werden.
Haltbarkeit und Lagerung des Futters

 

Das Futter sollten nach vier bis sechs Monaten verbraucht sein.
Zur Lagerung eignen sich besonders kühle und trockene Räume. Das Futter kann in Papier, Jute oder Leinensäcke aber auch in Plastikbehältern, die eine Luftzirkulation erlauben, aufbewahrt werden.
Es ist unbedingt darauf zu achten, das keine Schädlinge wie Mäuse oder Ratten an das Futter gelangen können, da diese Überträger gefährlicher Krankheiten sind.
Wird das Futter über einen längeren Zeitraum gelagert, so empfiehlt es sich, das Futter einmal wöchentlich per Hand "umzurühren", da dadurch der Befall von Schimmerlpilzen entgegen gewirkt wird.
Hinweise

 

Es ist Ermessenssache, ob nun Mischfutter oder Einzelsaaten gerreicht wird. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Bei der Fütterung aus sogenannten Futterautomaten, sollte man sich auf Einzelsaaten beschränken, da man hier Gefahr läuft, daß die Wellis den Automaten, auf der Suche nach ihren Lieblinkskörnern, innerhalb kürzester Zeit leerfressen.
Einzelsaaten können auch zu einseitiger Ernährung führen, da ja nur die bevorzugten Körner gefuttert werden. Die anderen würden alt werden . . .
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Deine Tierwelt

Handelsübliche Futtersamen und Beeren:
  Birkensamen

 

Federleichte Samen der Birke

Blaumohn
  Hochwertiger nußsüßer Speisemohn
Bluthirse
  Rote glänzende, hartschalige und großkörnige Hirsesorte, die hauptsächlich aus optischen Gründen im Mischfutter zu finden ist. Nicht zu verwechseln mit Blutfingerhirse.
Bruchreis
  Gebrochener, geschälter Reis.
Buchweizen
  Dreieckige etwa hanfgroße Samen des Buchweizens
Dakotahirse
  Grobkörnige, fast weiße glänzende Hirsekörner. Auch bekannt als Silberhirse oder Weiße Hirse.
Distelsamen
  Langkörniger rauhschaliger Distelsamen. Nur sporadisch im Fachhandel erhältlich.
Ebereschenbeeren
  Luftgetrocknete Beeren der Eberesche. Die Beeren sind im Ganzen oder auch geschrotet im Handel zu kaufen.
Geschälte Hirse
  Im Reformhaus oder größeren Futtermittelhandlungen zu finden.
Glanz
  Der als Spitzsamen oder Kanariensaat bekannte Samen ist sehr ein sehr wert- und gehaltvolles Futter. Die größe der Samen ist abhängig von der Herkunft. Der Samen kommt aus dem Mittelmeerraum einschließlich der Kanaren und Marokko.
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Goldhirse
  Diese Hirse hat eine dunkelgelbe bis goldfarbene Färbung mit glänzender harter Schale. Sie ist auch unter dem Namen Marokkohirse bekannt.
Gurkenkerne
  Werden von vielen Wellis gern genommen.
Hafer
  ist auch zum Ankeimen geeignet. Auch in geschälter Form erhältlich.
Hagebuttenkerne
  Fruchtkerne der Heckenrose in den Hagebutten
Hanfkörner
  Hanfkörner sollten nur in begrenztem Maße gefüttert werden, da die Körner einen Giftstoff enthalten und außerdem zu Fettleibigkeit führen können.
Japanhirse
  Rauhschalige bräunlichgraue Hirsesorte, die sich hervorragend zum Ankeimen eignet.
Kiefernsamen
  Kiefernsamen aus verschiedenen Kiefernarten, aber nur sporalisch im Handel erhältlich
Kürbiskerne
  Samen aus verschiedenen Kürbissorten
La-Plata-Hirse
  Gelbe glänzende, grobkörnige Hirsesorte aus Argentinien. Diese Hirsesorte hat in Mischfutter einen sehr großen Anteil.
Mais (Perlmais)
  Kleine Zuchtform des herkömlichen Mais. Ist nur gequollen oder angekeimt für Wellensittiche verwendbar!
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Mannahirse
  Kleinkörnige, orangefarbige Hirsesorte.
Mohairhirse
  Kleinkörnige, etwas rauhschalige Hirsesorte aus Osteuropa. Nur sehr schwer im Handel erhältlich.
Nackthafer
  Zuchtform des Hafers, bei dem die Spelzen nahezu weggezüchtet wurde. Die Körner sind kleiner als bei gewöhnlichem Hafer.
Negersaat
 

Sehr gehaltvoller, ölhaltiger schwarzer bis dunkelbrauner länglicher Samen. Negersaat kommt aus Indien und Äthiopien, wobei die äthiopische Saat qualitaitv wertvoller ist. Ist oft nur schwer erhältlich, bzw. teuer, da diese Saat zur Ölgewinnung dient.

Perillasaat
  Futtersaat aus Asien, die erst in neuerer Zeit für die Vogelernährung entdeckt wurde.
Pinienkerne
  Der geschälte Samen der Pinie wird in Futterläden oft als Leckerbissen in kleinen Tütchen angeboten
Rispenhirse
  Rispenhirse wird von Wellensittichen gern angenommen. Sie ist aber nur Zeitweise im Handel erhältlich oder bei Getreidezuchtanstalten zu bekommen.
Salatsamen
  Weiße oder schwarze Samenkörner, die oft aus nicht mehr verwendbaren Saatgutbeständen stammen. Die Samen sollen ein besonders wertvoller Futterstoff sein.
Senegalhirse
  Kleinkörnige gelbe, runde bis längliche geformte Samen.
Tannensamen
  Der Samen der Weißtanne ist sporadisch im Handel erhältlich.
Weizen
  Der Weizensamen eignet sich besonders gut zur Verfütterung in gequollenem oder gekeimten Zustand
Wildsamen
  Wildsamen werde im Handel als fertige Mischungen angeboten. Beim Kauf dieser Mischungen sollte auf gute Qualität und Sauberkeit geachtet werden. Wildsamen eignen sich sehr als Beifutter neben der "normal" Futtergabe.
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